Über das Projekt

Eine gemeinsame App erzählt die Geschichte(n) zwischen den Häusern

Für die App „Zwischen den Häusern“ haben Mitarbeitende des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln und des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln zusammengearbeitet. Ziel des Projekts ist es, Nutzende an Orte zu führen, die sie nicht zwingend mit jüdischer Geschichte verbinden würden: Wer lebte und wirkte in der Elisenstraße? Was für eine Bedeutung hatte das Disch-Haus für Jüdinnen*Juden in den 1930er Jahren? Und was passierte am Marsplatz? Auf alle diese Fragen bietet die App anhand von historischen Quellen, multimedialen Inhalten und Aussagen von Zeitzeug*innen Antworten und gibt so Einblicke in die Geschichte von Jüdinnen*Juden aus Köln.

Die beiden Häuser befinden sich an authentischen Orten, in historischen Gebäuden oder an historischen Plätzen. Die App führt diesen stadträumlichen Ansatz weiter, sodass Köln selbst zu einem Teil der beiden Einrichtungen und ihrer Vermittlungskonzepte wird. Beide Institutionen haben sich mit ihren Sammlungen und Forschungsständen ergänzt und schaffen auf diese Weise Vertiefungsebenen zu den Themen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Stadtbild und Köln im Nationalsozialismus.

Eine großzügige Förderung durch die NRW-Stiftung und Unterstützung durch die Fördergesellschaft MiQua-Freunde e. V. ist die Grundlage für eine Umsetzung des Projekts.

Projektteam

Samantha Bornheim (MiQua / MiQua-Freunde e. V.)
Birte Klarzyk (NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln)
Charlotte Pinon (NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln / MiQua)

Zum Gelingen des Projekts haben außerdem viele weitere Mitglieder der Teams von NS-DOK und MiQua beigetragen:

Jasmin Anilgan
Dr. Annemone Christians-Bernsee
Lea Gründler
Michael Jakobs
Dr. Werner Jung
Dr. Thomas Otten
Stefanie Schmitt
Willi Trenner
Dr. Christiane Twiehaus
Tristian-Fabrice Winkel